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Befestigung der Terrassendielen

Sichtbare oder unsichtbare Befestigung?

Traditionell werden Terrassendielen mit der Unterkonstruktion von oben verschraubt, das heisst Schraubköpfe sind sichtbar. Vorbohren und Ansenken gehören bei dieser Art der Befestigung zur Anforderung. Als Nachteil dieser Befestigungsart gilt die Sichtbarkeit der Schraubköpfe im Terrassenbelag. Ungeübte Verleger machen bei dieser Verlegeart Fehler beim Vorbohren und Ansenken, bzw. sind nicht in der Lage die Schrauben bündig zu versenken. Ein weiterer Fehler ist ein ungleich tiefes Schraubenbild, was zu sogenannten starren Verschraubungen führen kann. Starre Verschraubungen schränken das Arbeiten der Diele ein und verstärken die Rissbildung, da die Befestigung Spannungen im Holz erzeugt.

Wird eine unsichtbare Befestigungsvariante gewählt, sollte der Verleger sich im Klaren sein, dass sich bei manchen Systemen die Verlegegeschwindigkeit gegenüber der traditionellen Variante des Verschraubens von oben stark reduziert. Andere Systeme können sogar deutlich schneller verlegt werden als die traditionelle Variante. Wichtig ist in jedem Falle, dass die Massgaben zu Unterlüftung und Dielenabstand auch bei diesen Verlegesystemen gelten. Das nachträgliche Öffnen einer Terrasse bzw. das bei Pflege- und Reparaturmaßnahmen erforderliche Auswechseln einer Diele kann sich bei unsichtbaren Verlegesystemen als kompliziert und zeitaufwändig herausstellen.