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Hausfassade aus Holz bzw. Thermoholz

 
Thermoholz FassadeHausfassaden aus Holz sind schon seit vielen Jahrzehnten und in Form von Schindeln bereits seit Jahrhunderten weit verbreitet - jedoch erst seit wenigen Jahren wieder so richtig im Trend und an modernen Häusern, an jeder Ecke anzutreffen. Gerade in der kälteren Jahreszeit, wenn sich das Wetter umstellt und es Draußen schmuddelig und nasskalt wird, stellen sich viele Menschen die Frage, welches Holz denn wohl die beste Wahl für eine Fassade ist. Schließlich sind die rund 800 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, wie sie in Deutschland durchschnittlich pro Jahr fallen, eine ganze Menge.
 

Materialien für Holzfassaden - wichtige Tipps zum Thema

 
Es gibt viele Möglichkeiten, eine Holzfassade aus Holz zu errichten. Hölzer aus den Tropen, wie Meranti oder Teak, sind hier im Hinblick auf die Haltbarkeit und Stabilität sicherlich eine gute Wahl - wenngleich sie auch nicht ganz günstig sind. Jedoch raten Experten dazu, sehr vorsichtig damit zu sein. Nicht jedes angebotene Tropenholz stammt auch wirklich aus kontrolliertem Anbau auf einer Plantage - zudem benötigt der Transport nach Europa eine ganze Menge an wertvoller Energie - der ökologische Aspekt ist also hier nicht wirklich unkritisch anzusehen.
 
Rhombusleisten ThermoholzSehr beliebt, da es sich um Heimisches Holz handelt sind in der europäischen Region Lärchen- oder Douglasienholz. Lärchenholz ist das am meisten verbreitete Holz für Hausfassaden, da dieses Nadelholz sehr harzhaltig ist, kann es den europäischen Wetter problemlos trotzen. Der Nachteil dieser Holzarten im unbehandelten Zustand sind jedoch stark harzende, durch den hohen Harzanteil schon fast klebrige Oberflächen des Holzes sowie die starke teilweise fleckenartige Farbveränderung nach kürzester Zeit. 
 
Auch Thermoholz, welches aus heimischem Laubholz - wie von Kiefer, Fichten, Eschen, Pappeln oder Buchen - produziert wird, ist eine sehr gute Alternative zum beständigen Tropenholz. Es wird durch eine besondere Thermobehandlung für Holz in besonderen Thermoöfen genauso beständig wie Tropenholz, obwohl es aus heimischen Wäldern stammt. Im Unterschied zum Lärchenholz gibt es Thermohölzer, die nahezu astfrei sind, wie zum Beispiel Thermo-Esche und astfreie Kiefer. Thermoholz sondert durch das Thermoverfahren kein Harz ab, bleibt dimensonsstabil und eignet sich somit ideal zur Verarbeitung als Hausfassade. 
 

Vorteile und Trends von Holz als Fassadenmaterial

 
Grundsätzlich besitzt Holz, wenn es als Fassadenmaterial verwendet wird, zahlreiche Vorteile. Es lässt sich nicht nur sehr leicht weiterverarbeiten oder in seiner Form und Farbe beliebig anpassen, sondern überzeugt auch durch recht kurze Montagezeiten. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und natürlich optimale Wärmedämmeigenschaften sind weitere Gründe, warum immer mehr Bauherren sich für diesen natürlichen Rohstoff entscheiden. Nicht zuletzt deshalb, weil das ökologische Bewusstsein innerhalb unserer Gesellschaft immer größer zu werden scheint, ist Holz heutzutage eine sehr gute Wahl.
 
 
Der einzige Nachteil ist, dass viele unbehandelte Holzarten dem mitteleuropäischen Kontinentalklima nicht ohne weiteres dauerhaft standhalten können - zumindest nicht ganz unbeschadet. Daher muss man bei Holz nach einigen Jahrzehnten mit einigen kleineren oder größeren Reparaturen am Haus rechnen.
 
Derzeit geht der Trend jedoch ganz klar weg von lasierten oder auch lackierten Oberflächen aus Holz, es entscheiden sich stattdessen vermehrt Leute für unbehandelte Materialien oder Thermoholz. Einerseits aus rein optischen Gründen - denn man möchte schließlich zeigen, dass es auch wirklich echtes Holz ist, das sich da an der Fassade befindet - andererseits aus praktischen Gründen. Denn, der Pflegeaufwand für Holz mit einer beschichteten Oberfläche ist alles andere als gering, die Holzoberfläche muss in der Regel alle vier bis fünf Jahre neu behandelt werden, was nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld kostet.
 
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Was ist Thermoholz - und wie lässt es sich für Fassaden nutzen?

 
Geht es um ökologisch korrekte und aus natürlichen Rohstoffen bestehende Hausfassaden, so ist in letzter Zeit immer häufiger von Thermoholz die Rede. Doch worum handelt es sich hierbei eigentlich?
 
Holzfassade - ThermoholzGenau genommen bezeichnet der Begriff lediglich, dass das Holz durch ein spezielles Wärmeverfahren behandelt wurde - die genauen Eigenschaften sind bis dahin erst einmal nicht erkennbar, denn sie hängen von der Holzart ab. Ein Beispiel ist die Thermoesche, welcher sich die Dauerhaftigkeitsklasse 1 erreichen lässt. Allerdings ist hier aus kritischer Sichtweise anzunehmen, dass das Holz nach der Behandlung ebenso fest ist wie eine völlig unbehandelte Holzart besitzt jedoch nicht mehr die Biegfähigkeit. Weshalb es sich nur ncoh bedingt für die Unterkonstruktion der Fassade gebrauchen lässt. Der Einsatz von Holzarten wie Esche oder Kiefer dient der optischen Variation der Fassade. 
 
Die Ursprünge dieser Thermobehandlung sind bereits von alten Skandinavischen Völkern zu finden in welchen das Holz für Schiffe oder eben auch Wohnhäuser zum Einsatz kam. Das Holz wurde genau in diesem Verfahren dauerhaft haltbar gemacht. Dies wurde durch viele archäologische Funde bestätigt. Das moderne Thermoverfahren kam zunächst in Skandinavischen Ländern zum Einsatz um die Materialeigenschaften von Nadelholz zu optimieren. Inzwischen ist es jedoch auch in der Behandlung von Laubholz vertreten - und das ganz ohne den Einsatz von Chemie.
 

Das Thermoholz Verfahren - Wärmebehandlung

 
Nachdem das Holz standardmäßig getrocknet worden ist, muss das Schnittholz mit einer speziellen Wärmebehandlung für ca. drei Tage in verschlossenen Thermokammern erwärmt werden. Die Temperatur darin beträgt je nach Holzart bis zu 215 °C. Auf diese Weise verändern sich sowohl die innere Struktur des Materials als auch seine physikalischen Eigenschaften. Im Zuge dieser Behandlung werden die wasseranziehenden und zuckerhaltigen Bestandteile des Holzes auf langfristige Weise umgewandelt.  – Detaillierte Informationen zur Thermoholzbehandlung
 
Ergebnis ist anschließend Holz, welches beständig und absolut resistent gegen Insekten oder Pilze ist. Schnittholz wird sehr lange haltbar und erhält eine sehr schöne dunklere Tönung, die das gesamte Material überzieht und ihm eine edle Note schenkt.
 
Ein weiterer Vorteil: Fassaden, die daraus gefertigt sind, weisen eine so hohe Stabilität auf, dass man sie problemlos sich selbst überlassen kann. Es harzt wenig aus, es bilden sich kaum dunkle Flecken und das Holz überzeugt durch eine enorme Beständigkeit.