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Thermoholz Terrassendielen richtig verlegen

Um die optimalen Eigenschaften von Thermoholz zu erhalten, ist auf eine Reihe von Konstruktionsempfehlungen zu achten :

Untergrund

  • Der Untergrund muss eben und robust gegenüber Frost sein.
  • Spannungen die vom Untergrund auf die Konstruktion übertragen werden, können zu starken Rissen oder Brüchen im Deck-Material führen.
  • Der Untergrund sollte ein Versickern oder Abfließen des Wassers ermöglichen.

Vertikaler Aufbau

  • Beim Aufbau ist darauf zu achten, dass niemals Holz direkt auf Holz montiert wird.
  • Ein Mindestabstand von 4-5 mm muss hier eingehalten werden.
  • Das Unterkonstruktionsholz sollte nie flächig mit Staunässe in Berührung kommen.
  • Die Mindestaufbauhöhe zwischen Untergrund und Deckbelag beträgt 10cm.

Horizontaler Aufbau

  • Die Dielen sollten mit einem Abstand nach der Formel „Dielenbreite in mm durch 18“ nebeneinander verlegt werden.
  • Rechtwinklig gekappte Dielen sollten am Längsstoß mindestens 5 mm Luft haben.
  • Dielen sollten mit Stirnkantenwachs versiegelt werden.
  • Die Ränder der Terrasse sollten Luftzirkulation zulassen.

Freigabe Unterkonstruktion

  • Unsere Unterkonstruktion Thermo-Fichte und Thermo-Esche ist jeweils in Resistenzklasse 1 verfügbar. Diese Hölzer sind freigegeben für all unsere Terrassenbeläge, sonstige heimische Hölzer, Verbundstoffe und ruhige Tropenhölzer (Ipe, Teak).

Auflagepunkte der Unterkonstruktion

Material Dimension Einbaurichtung Max, Auflagepunkte X
Thermo-Fichte 42x68 mm Flach 600 mm
Thermo-Fichte 42x68 mm Hochkant 700 mm
Thermo-Fichte 42x65 mm Hochkant 700 mm
Aluminium 40x60 mm Flach 800 mm

Verlegeseite der Terrassendielen

  • Die Bauminnenseite einer Diele (rechte Brettseite) ist bei allen Massivhölzern grundsätzlich die Seite die eher zu Abschieferungen neigt. Bei der Thermo-Fichte ist ausschliesslich die linke Seite als Oberseite zu verlegen. Bei den anderen Holzarten sollte einfach die schönere Seite oben verlegt werden, da hier der Unterschied zwischen linker und rechter Brettseite nicht so ausgeprägt ausfällt.

Profilierte Oberflächen oder glatte Oberflächen?

  • Riffelprofile und genutete Profile reduzieren die Oberflächenspannung und kanalisieren Rissbildungen. So ist die Optik der Diele homogener.
  • Glatte Profile bringen die natürliche Holzstruktur besser zur Geltung und sind pflegeleichter. Leichte Rissbildungen sind hier aber besser sichtbar.

Wahl der Befestigung, sichtbar oder unsichtbar?

  • Um Oxidationsflecken zu vermeiden, sollten nur Edelstahlschrauben verwendet werden.Traditionell werden Terrassendielen mit der Unterkonstruktion von oben verschraubt. So sind die Schraubköpfe sichtbar und Wasser kann eindringen. Bei falscher oder zu tiefer Verschraubung entstehen Spannungen im Holz und verstärken die Rissbildung. Wir empfehlen bei Dielen mit seitlicher Fräsung unsere verdeckten Verlegesysteme Gecko oder Senofix. Das Ergebnis ist optisch hochwertiger und unnötige Anbohrung des Holzes wird vermieden.

Eine mögliche Ausführung - Videoanleitung